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Dienstag, 19. Januar 2010
Atemschaukel - die anderen beiden Drittel
bernd_buch, 03:23h
Dem, was ich früher geschrieben habe, habe ich nicht viel hinzuzufügen. Und Almut stimme ich im Wesentlichen zu.
Für die Lektüre habe ich lange gebraucht; ich habe mich dabei recht gelangweilt. Wiederholungen. Wiederholungen. Natürlich kann man sagen: "Das Lagerleben war nun mal eintönig - ist doch gut dargestellt." Aber bloße Wiederholung des Selben macht keinen Roman. Und eine Kunst der Wiederholung mittels Variation, Steigerung etc. wie mans bei Thomas Bernhard oder Ror Wolf findet, bekommt Herta Müller nur selten hin.
Vielleicht auch aus Langeweile hat mir das Kapitel "Von der Langeweile" (S. 202 ff.) recht gut gefallen. Da, einmal, kommt ein Rhythmus, eine Steigerung bei gleichzeitiger Monotonie zustande. Leider ist aber auch hier wieder der Schluss verhunzt. Die Sache mit den Schuhen (S. 209f) zerstört die Komposition.
Der Schluss - die Zeit nach dem Lager - hat mir etwas besser gefallen, als das Vorangegangene. Aber auch das nur, weil er weniger dröge ist, als alles davor.
Für die Lektüre habe ich lange gebraucht; ich habe mich dabei recht gelangweilt. Wiederholungen. Wiederholungen. Natürlich kann man sagen: "Das Lagerleben war nun mal eintönig - ist doch gut dargestellt." Aber bloße Wiederholung des Selben macht keinen Roman. Und eine Kunst der Wiederholung mittels Variation, Steigerung etc. wie mans bei Thomas Bernhard oder Ror Wolf findet, bekommt Herta Müller nur selten hin.
Vielleicht auch aus Langeweile hat mir das Kapitel "Von der Langeweile" (S. 202 ff.) recht gut gefallen. Da, einmal, kommt ein Rhythmus, eine Steigerung bei gleichzeitiger Monotonie zustande. Leider ist aber auch hier wieder der Schluss verhunzt. Die Sache mit den Schuhen (S. 209f) zerstört die Komposition.
Der Schluss - die Zeit nach dem Lager - hat mir etwas besser gefallen, als das Vorangegangene. Aber auch das nur, weil er weniger dröge ist, als alles davor.
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