Dienstag, 28. Dezember 2010
Andreas Maier - Wäldchestag
marek_bergmann, 22:25h
Protokoll zur Sitzung 28.10. von Frank_Mitte
Allgemein gelobt wurde der Einstieg, der den Leser sofort in die Handlung hineinzieht. Dabei sorgt die vergrabene Waffe für Spannung. Der gesamte Handlungsverlauf ist interessant, obwohl nicht viel passiert – bzw. nicht ganz klar ist, was wirklich geschieht. Ein weiteres Spannungsmoment ist die ausstehende Testamentseröffnung.
Das Buch ist leicht lesbar, was etwas überrascht, da es ganz überwiegend im Konjunktiv sowie in indirekter Rede verfasst ist, bei circa 300 Seiten lediglich in drei Kapitel gegliedert ist und ansonsten nur einen Absatz (gleich auf der ersten Seite) aufweist.
Einen eindeutigen Erzähler gibt es nicht, auch wenn das erste und dritte Kapitel stark aus Schossaus und das zweite aus Anton Wiesners Sicht geschrieben sind. Letztendlich ist die Erzählweise jedoch auktorial.
Ein zentrales Thema von Maier ist, wie „Wahrheit“ entsteht oder wie die öffentliche Meinung durch Gerede beeinflusst wird, wobei jeder das daherredet, was er (angeblich) gehört und schon immer für richtig befunden hat. Dadurch entsteht, unterstützt durch den Sprachstil, oftmals Komik. Etwa wenn berichtet wird, dass die Einheimischen ganz sicher waren, dass der verstorbene Einzelgänger Adomeit wahlweise Kommunist, Faschist oder Anarchist war. Witzig ist auch die Geschichte mit der Badewanne auf Seite 36/37 oder der sokratische Dialog mit dem Bürgermeister (ab Seite 50 unten), bei denen Adomeit jeweils noch selbst auftritt. Letzterer war offensichtlich ein unangepasster Grantler, der seine Mitbürger auf geistreiche Weise lächerlich und sich damit nur wenige Freunde gemacht hat. Die Sympathien des Autors hat er jedoch. Wie sich aus der Frankfurter Poetikvorlesung von Andreas Maier ergibt, ist diesem wie Adomeit etwa die Ökologie tatsächlich ein wichtiges Anliegen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Maier_(Autor)#Ich_.282006.29
Die handelnden Personen werden sehr schön nach und nach eingeführt. Sehr gelungen ist, wie eine je nach Sichtweise einmal als „Südhesse“, einmal als „Benno“ und schließlich als „Benno Götz“ auftaucht.
Die Figuren lassen sich trotz fehlender ausdrücklicher Wertungen des Autors recht eindeutig in sympathische und unsympathische aufteilen. Gut kommen neben Adomeit dessen Putzfrau Frau Strobel, seine Adepten Schossau und Schuster, die junge Katja Mohr, Benno und der Notar Weihnöter weg. Anton Wiesner wird vom Zirkel zwiespältig beurteilt (der Protokollant hält ihn für einen peinlichen Angeber). Negative Personen sind neben den Spießbürgern aus dem Ort wie Munk, Rudolf oder Frau Rohr auch die Schwester von Adomeit, Jeanette Adomeit sowie Herr und Frau Mohr, hinter deren ehrenwerter und „politisch korrekter“ Fassade die blanke Gier auftaucht, was bereits durch die Anreise zur Beerdigung und Testamentseröffnung mit einem Lastwagen deutlich wird. Tante Lenchen ist eine schräge und witzige Figur, die zwar ständig über den Reichsarbeitsdienst („die schönste Zeit ihres Lebens“) sprechen und ihren Parteiausweis zeigen will, aber die Heuchelei der Mohrs und vor allem von Jeanette Adomeit entlarvt.
Philosophische Exkurse gibt es außer bei dem erwähnten Gespräch zwischen Adomeit und dem Bürgermeister auch im ersten Absatz, in dem das extrem seltene Wort „subreptiv“ (erschleichend) auftaucht.
Auf Seite 83 findet sich eine ausdrückliche Passage zum Thema unserer Reihe, der Heimat:
„Der Südhesse habe geäußert, er komme von der Bergstraße, dort sei er geboren, er habe aber niemals eine Veranlassung gehabt, irgendwohin zu gehen. Das habe Wiesner verwundert. Man müsse doch die Welt kennenlernen! Der Südhesse: Er sei oft in Rumänien gewesen, er sei auch hin und wieder in Jerusalem gewesen. Aber das waren immer irgendwelche Besuche, er habe dort Verwandtschaft. Die Bergstraße sei ihm schon fremd genug, nichts sei ihm fremder als sie. Die Heimat sei immer das Fremdeste. Wer die Welt kennenlernen will, sollte lieber daheim bleiben. Zuhause, das ist immer die ganze Welt. Niemand müsse verreisen, um die Welt kennenzulernen. Er glaube sogar, auf Reisen könne man die Welt gar nicht kennenlernen.“
Dies könnte durchaus auch die persönliche Ansicht des - zumindest in seinen frühen Jahren - überzeugten Provinzautors Andreas Maier sein, der als gebürtiger Bad Nauheimer lange in der Wetterau, später in Brixen/Südtirol und dann als Stadtschreiber in Potsdam gelebt hat.
Etwas unklar ist, in welcher Zeit die Handlung angesiedelt ist. Während Techno-Musik und „political correctness“ auf die späten 90er hindeuten, passt die politisch links sozialisierte Jugend und die von Wiesner und Bucerius geplante Reise auf der alten Seidenstraße nach China eher in die 70er (ab 1980 haben die Kriege und die herrschenden Regimes in Afghanistan, Iran und Iraq eine solche Fahrt praktisch unmöglich gemacht).
Beim titelgebenden „Wäldchestag“ handelt es sich um ein im Frankfurter Raum am Pfingstdienstag stattfindendes Volksfest, das auch die Funktion eines Heiratsmarktes hatte. Ursprünglich fand es im Frankfurter Stadtwald statt.
Andreas Maier erinnert zum einen wegen der Verwendung von indirekter Rede und der Darstellung eines eingefleischten Grantlers, der sich in die Provinz zurückgezogen hat, an Thomas Bernhard, über den Maier promoviert hat. Zum anderen liegt wegen des hessischen Lokalkolorits und der Wiedergabe von alkoholisierten Gesprächen über oftmals banale Themen ein Vergleich mit Eckhard Henscheids „Trilogie des laufenden Schwachsinns“ sowie „Maria Schnee“ nahe. Der Autor hat jedoch einen eigenen Stil, der ihn über den Stand eines bloßen Epigonen hinaushebt. Für den Protokollanten ist „Wäldchestag“ der überzeugendste deutschsprachige Roman der letzten zehn Jahre überhaupt.
Protokoll zur Sitzung 21.10. von Adelheid
Mir wurde aufgetragen zu berichten, dass sich gestern in der Bergstraße das literarische Damenquartett Almut, Reglind, Sue und Adelheid getroffen habe. Die Damen hätten sich in der Hauptsache über Andreas Maiers Werk "Wäldchestag" ausgetauscht, das sie allerdings zu diesem Zeitpunkt fast alle nur teilweise gelesen hätten, so dass man sich über den Plot nur ansatzweise habe austauschen können und wollen. Übereinstimmend hätten die Damen dabei betont, dass das Buch der Lektüre keine großen Widerstände entgegen stelle, die Leserin im Gegenteil schnell hineinziehe. Nach einem etwas philosophischen Einstieg, dessen Vokabular ("subreptiv") nicht dem klassischen Heimatroman entstamme, entwickle sich schnell Interesse (die Gedanken über Nadel- und Laubwald im Sommer) und auch Spannung (die Waffe). Sprache und Weltsicht erinnerten dabei deutlich an Thomas Bernhard, über die Verwendung des Konjunktivs, die einen unbestreitbaren Reiz beinhalte, sei noch gesondert zu sprechen. Gastgeberin Almut habe die Frage in den Raum geworfen, in welchem Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Geschichte eigentlich spiele, sie entdecke hier Parallelen zur eigenen (badischen) Heimat in den 70er und 80er Jahren, dort allerdings habe sich inzwischen vieles gewandelt, so dass der Roman wohl nicht heute (bzw. vor zehn Jahren, zur Zeit des Erscheinens) spielen könne. Maier spreche von einer Welt, in der junge Menschen schon nach Techno-Musik tanzen, sei darauf eingewandt worden. Man sei übereingekommen, sich mit dieser Frage später eingehender zu beschäftigen, habe sich nun aber auch dem Ort des Geschehens gewidmet. Zirkelmitglied Reglind habe als geborene Wetterauerin bedauert, dass nicht mehr Lokalkolorit eingefangen sei, insbesondere in sprachlicher Hinsicht. Diese Heimat könne wohl überall in (Süd-?)Deutschland liegen, so sei dann befunden worden. Doch wer berichte über sie? Sei wirklich Schossau der Erzähler, oder bewege sich der Roman nicht streckenweise viel dichter an dem jungen Anton Wiesner und zeige dessen Kämpfe mit seinem südhessischen Antipoden gewissermaßen im inneren Monolog? Welche Weltsicht, so sei nun weiter gefragt worden, treibe den Autor um? Teile er mit seinem verstorbenen Helden Adomeit die Ablehnung von Konsum und technischer Modernisierung - worauf schon die humorvolle Darstellung des regelmäßigen Badewannenwechsels in Niederflorstadt hindeute - und hoffe auf die Jugend (Katja, der Südhesse, Wiesner, Schossau und Schuster), die sich angeekelt vom Wohlstandsbürgertum ihrer Eltern abwende?
Allgemein gelobt wurde der Einstieg, der den Leser sofort in die Handlung hineinzieht. Dabei sorgt die vergrabene Waffe für Spannung. Der gesamte Handlungsverlauf ist interessant, obwohl nicht viel passiert – bzw. nicht ganz klar ist, was wirklich geschieht. Ein weiteres Spannungsmoment ist die ausstehende Testamentseröffnung.
Das Buch ist leicht lesbar, was etwas überrascht, da es ganz überwiegend im Konjunktiv sowie in indirekter Rede verfasst ist, bei circa 300 Seiten lediglich in drei Kapitel gegliedert ist und ansonsten nur einen Absatz (gleich auf der ersten Seite) aufweist.
Einen eindeutigen Erzähler gibt es nicht, auch wenn das erste und dritte Kapitel stark aus Schossaus und das zweite aus Anton Wiesners Sicht geschrieben sind. Letztendlich ist die Erzählweise jedoch auktorial.
Ein zentrales Thema von Maier ist, wie „Wahrheit“ entsteht oder wie die öffentliche Meinung durch Gerede beeinflusst wird, wobei jeder das daherredet, was er (angeblich) gehört und schon immer für richtig befunden hat. Dadurch entsteht, unterstützt durch den Sprachstil, oftmals Komik. Etwa wenn berichtet wird, dass die Einheimischen ganz sicher waren, dass der verstorbene Einzelgänger Adomeit wahlweise Kommunist, Faschist oder Anarchist war. Witzig ist auch die Geschichte mit der Badewanne auf Seite 36/37 oder der sokratische Dialog mit dem Bürgermeister (ab Seite 50 unten), bei denen Adomeit jeweils noch selbst auftritt. Letzterer war offensichtlich ein unangepasster Grantler, der seine Mitbürger auf geistreiche Weise lächerlich und sich damit nur wenige Freunde gemacht hat. Die Sympathien des Autors hat er jedoch. Wie sich aus der Frankfurter Poetikvorlesung von Andreas Maier ergibt, ist diesem wie Adomeit etwa die Ökologie tatsächlich ein wichtiges Anliegen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Maier_(Autor)#Ich_.282006.29
Die handelnden Personen werden sehr schön nach und nach eingeführt. Sehr gelungen ist, wie eine je nach Sichtweise einmal als „Südhesse“, einmal als „Benno“ und schließlich als „Benno Götz“ auftaucht.
Die Figuren lassen sich trotz fehlender ausdrücklicher Wertungen des Autors recht eindeutig in sympathische und unsympathische aufteilen. Gut kommen neben Adomeit dessen Putzfrau Frau Strobel, seine Adepten Schossau und Schuster, die junge Katja Mohr, Benno und der Notar Weihnöter weg. Anton Wiesner wird vom Zirkel zwiespältig beurteilt (der Protokollant hält ihn für einen peinlichen Angeber). Negative Personen sind neben den Spießbürgern aus dem Ort wie Munk, Rudolf oder Frau Rohr auch die Schwester von Adomeit, Jeanette Adomeit sowie Herr und Frau Mohr, hinter deren ehrenwerter und „politisch korrekter“ Fassade die blanke Gier auftaucht, was bereits durch die Anreise zur Beerdigung und Testamentseröffnung mit einem Lastwagen deutlich wird. Tante Lenchen ist eine schräge und witzige Figur, die zwar ständig über den Reichsarbeitsdienst („die schönste Zeit ihres Lebens“) sprechen und ihren Parteiausweis zeigen will, aber die Heuchelei der Mohrs und vor allem von Jeanette Adomeit entlarvt.
Philosophische Exkurse gibt es außer bei dem erwähnten Gespräch zwischen Adomeit und dem Bürgermeister auch im ersten Absatz, in dem das extrem seltene Wort „subreptiv“ (erschleichend) auftaucht.
Auf Seite 83 findet sich eine ausdrückliche Passage zum Thema unserer Reihe, der Heimat:
„Der Südhesse habe geäußert, er komme von der Bergstraße, dort sei er geboren, er habe aber niemals eine Veranlassung gehabt, irgendwohin zu gehen. Das habe Wiesner verwundert. Man müsse doch die Welt kennenlernen! Der Südhesse: Er sei oft in Rumänien gewesen, er sei auch hin und wieder in Jerusalem gewesen. Aber das waren immer irgendwelche Besuche, er habe dort Verwandtschaft. Die Bergstraße sei ihm schon fremd genug, nichts sei ihm fremder als sie. Die Heimat sei immer das Fremdeste. Wer die Welt kennenlernen will, sollte lieber daheim bleiben. Zuhause, das ist immer die ganze Welt. Niemand müsse verreisen, um die Welt kennenzulernen. Er glaube sogar, auf Reisen könne man die Welt gar nicht kennenlernen.“
Dies könnte durchaus auch die persönliche Ansicht des - zumindest in seinen frühen Jahren - überzeugten Provinzautors Andreas Maier sein, der als gebürtiger Bad Nauheimer lange in der Wetterau, später in Brixen/Südtirol und dann als Stadtschreiber in Potsdam gelebt hat.
Etwas unklar ist, in welcher Zeit die Handlung angesiedelt ist. Während Techno-Musik und „political correctness“ auf die späten 90er hindeuten, passt die politisch links sozialisierte Jugend und die von Wiesner und Bucerius geplante Reise auf der alten Seidenstraße nach China eher in die 70er (ab 1980 haben die Kriege und die herrschenden Regimes in Afghanistan, Iran und Iraq eine solche Fahrt praktisch unmöglich gemacht).
Beim titelgebenden „Wäldchestag“ handelt es sich um ein im Frankfurter Raum am Pfingstdienstag stattfindendes Volksfest, das auch die Funktion eines Heiratsmarktes hatte. Ursprünglich fand es im Frankfurter Stadtwald statt.
Andreas Maier erinnert zum einen wegen der Verwendung von indirekter Rede und der Darstellung eines eingefleischten Grantlers, der sich in die Provinz zurückgezogen hat, an Thomas Bernhard, über den Maier promoviert hat. Zum anderen liegt wegen des hessischen Lokalkolorits und der Wiedergabe von alkoholisierten Gesprächen über oftmals banale Themen ein Vergleich mit Eckhard Henscheids „Trilogie des laufenden Schwachsinns“ sowie „Maria Schnee“ nahe. Der Autor hat jedoch einen eigenen Stil, der ihn über den Stand eines bloßen Epigonen hinaushebt. Für den Protokollanten ist „Wäldchestag“ der überzeugendste deutschsprachige Roman der letzten zehn Jahre überhaupt.
Protokoll zur Sitzung 21.10. von Adelheid
Mir wurde aufgetragen zu berichten, dass sich gestern in der Bergstraße das literarische Damenquartett Almut, Reglind, Sue und Adelheid getroffen habe. Die Damen hätten sich in der Hauptsache über Andreas Maiers Werk "Wäldchestag" ausgetauscht, das sie allerdings zu diesem Zeitpunkt fast alle nur teilweise gelesen hätten, so dass man sich über den Plot nur ansatzweise habe austauschen können und wollen. Übereinstimmend hätten die Damen dabei betont, dass das Buch der Lektüre keine großen Widerstände entgegen stelle, die Leserin im Gegenteil schnell hineinziehe. Nach einem etwas philosophischen Einstieg, dessen Vokabular ("subreptiv") nicht dem klassischen Heimatroman entstamme, entwickle sich schnell Interesse (die Gedanken über Nadel- und Laubwald im Sommer) und auch Spannung (die Waffe). Sprache und Weltsicht erinnerten dabei deutlich an Thomas Bernhard, über die Verwendung des Konjunktivs, die einen unbestreitbaren Reiz beinhalte, sei noch gesondert zu sprechen. Gastgeberin Almut habe die Frage in den Raum geworfen, in welchem Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Geschichte eigentlich spiele, sie entdecke hier Parallelen zur eigenen (badischen) Heimat in den 70er und 80er Jahren, dort allerdings habe sich inzwischen vieles gewandelt, so dass der Roman wohl nicht heute (bzw. vor zehn Jahren, zur Zeit des Erscheinens) spielen könne. Maier spreche von einer Welt, in der junge Menschen schon nach Techno-Musik tanzen, sei darauf eingewandt worden. Man sei übereingekommen, sich mit dieser Frage später eingehender zu beschäftigen, habe sich nun aber auch dem Ort des Geschehens gewidmet. Zirkelmitglied Reglind habe als geborene Wetterauerin bedauert, dass nicht mehr Lokalkolorit eingefangen sei, insbesondere in sprachlicher Hinsicht. Diese Heimat könne wohl überall in (Süd-?)Deutschland liegen, so sei dann befunden worden. Doch wer berichte über sie? Sei wirklich Schossau der Erzähler, oder bewege sich der Roman nicht streckenweise viel dichter an dem jungen Anton Wiesner und zeige dessen Kämpfe mit seinem südhessischen Antipoden gewissermaßen im inneren Monolog? Welche Weltsicht, so sei nun weiter gefragt worden, treibe den Autor um? Teile er mit seinem verstorbenen Helden Adomeit die Ablehnung von Konsum und technischer Modernisierung - worauf schon die humorvolle Darstellung des regelmäßigen Badewannenwechsels in Niederflorstadt hindeute - und hoffe auf die Jugend (Katja, der Südhesse, Wiesner, Schossau und Schuster), die sich angeekelt vom Wohlstandsbürgertum ihrer Eltern abwende?
... comment